Homberger GmbH

Palettenweise Familientradition.

Was bei den Hombergers in Eckolstädt das „Wir sind für sie da“ bedeutet.

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Die Weichen für die Zukunft haben die Hombergers in Eckolstädt nicht nur einmal gestellt. Da gab es die Gründung 1991, mit vier Mitarbeitern, wenig Kapital und großen Hoffnungen. Dann kam der Beitritt zur GVS Group, schließlich der Neubau der Verwaltung, dann die neue Lagerhalle. Heute ist Homberger längst eine Institution als Fachgroßhändler für Reinigung, Pflege und Inkontinenz in Thüringen und im Großraum Leipzig. 40 Mitarbeiter, 5000 Quadratmeter Betriebsfläche und acht LKWs sprechen für sich. Immer war die Zukunft des Unternehmens vom Zusammenhalt der Inhaber geprägt. So entstand das Fundament: „palettenweise“ Familientradition. Will man verstehen, warum Homberger ein Musterbeispiel für Unternehmertum in der GVS Group ist, findet man die Antwort darauf genau in diesem Selbstverständnis von Gemeinschaft.

1996 zieht Homberger von Reisdorf nach Eckolstädt in ein ehemaliges NVA-Betriebsgelände um (oben links). Noch unter dem Namen „HRT Reinigungstechnik“ schließt sich das aufstrebende Unternehmen ein Jahr später der GVS Großverbraucherspezialisten eG an und nimmt erstmals auch auf den großen Leitmessen der Branche teil. In die Geschäftsleitung um Firmengründer Joachim Homberger steigen ab 2003 auch Joana und Arne Homberger ein. Der rote Barkas war 1991 der erste Lieferwagen der Firma.

Leitbild „Familie“

Schon immer war Zukunft für Homberger eine Zukunft mit Familie – heute mehr als je zuvor. Denn neben Tochter Joana ist auch Sohn Arne in die Geschäftsleitung eingestiegen. Und neben weiteren Angehörigen tummeln sich schon die Enkel im Betrieb. Ob sie Staplerfahrer oder lieber Spiderman werden wollen, steht noch etwas in den Sternen.
Familie bedeutet für Homberger aber ohnehin viel mehr. Sie ist Leitbild, Identifikation und Lebensentwurf, der alle Beteiligten einschließt und motiviert – nicht nur die Familienangehörigen. Alle, die im Betrieb arbeiten oder mit dem Betrieb von außen kooperieren, gehören dazu und ziehen an einem Strang.

Homberger lebt das alles vor und damit beantwortet sich auch die Frage, woher der ausgeprägte Familiensinn überhaupt kommt. Man übernimmt schon zuhause Verantwortung, achtet auf den Zusammenhalt und orientiert sich nicht nur an den eigenen Bedürfnissen, sondern auch an denen der anderen. Von der Kinderbetreuung über die Urlaubsplanung bis zur Freizeitgestaltung. Im Betrieb setzen die Hombergers das genauso um, tragen das Selbstbild quasi in das Unternehmen hinein. Wer dort was macht, wer was wird, liegt an den Stärken und Fähigkeiten jedes Einzelnen – was für die Chefs genauso gilt wie für die Angestellten. Diese moderne Einstellung fördert das Unternehmen und bringt die beste Leistung von allen hervor, übrigens völlig unabhängig von Geschlechterrollen.

„Familientradition ist ein wichtiges Thema für uns als Team bei Homberger. Da geht es nicht nur um Frühstück und Apfelsaft, sondern um selbstbestimmtes Arbeiten und Anerkennung. Wir fühlen uns als Familie und leben diesen Familiensinn, in unserem Betrieb und für unsere Kunden.“

Joachim Homberger
Seniorchef

Am Freitag ein Frühstück

Zur Philosophie gehört freilich auch das Ausprobieren in der täglichen Arbeit und der Spielraum, sich entwickeln zu können. Wenn es um Entscheidungen geht, gilt auch hier das Prinzip der Gemeinschaft: möglichst gleichberechtigt alle mit einzubeziehen, ist das Ziel. Das alles schafft viel Vertrauen und Motivation, ein weiterer Schlüssel für den Erfolg des Zukunftsmodells „Familie“. Wenn dann der Seniorchef jeden Freitag ein Frühstück spendiert und täglich ein Glas selbstgepressten Apfelsaft, Fahrradtouren, Weihnachtsfeiern und Grillabende organisiert werden, dann wird schnell klar, dass hier Herz und Gefühl vor Hierarchie und Autorität kommen. Diese Einstellung hat auch viel mit nachhaltiger Lebensweise zu tun, die schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat. Soziales und umweltbewusstes Verhalten, auch das leben die Hombergers seit vielen Jahren vor und integrieren es aktiv in die Geschäftsphilosophie.

Zum 25jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2016 geht die neue Logistikhalle in Betrieb, die
mit rund 2500 Quadratmetern Hochregal- und Kommissionierfläche, Verwaltungsräumen sowie vier Verladerampen die Vertriebskapazitäten enorm erweitert. Eine Photovoltaikanlage auf dem Lagerdach versorgt das ganze Unternehmen mit grüner Energie.

Nachhaltig handeln

Da gibt es nicht nur das Engagement für ein gutes und ausgewogenes Arbeitsklima, sondern auch für das Gemeinwohl und Vereine wie den Handballverein HSV Apolda 1990. Und natürlich die Photovoltaikanlage, die jährlich 135.000 Kilowattstunden grünen Strom bereitstellt. Dass es bei aller familiärer Identifikation mit dem Betrieb auch Grenzen geben muss, ist der Geschäftsleitung wichtig. Die Inhaber führen liberal, aber auch konsequent und klar. Und sie halten die Arbeit weitestgehend im Betrieb, räumen alle Differenzen möglichst bis zum Wochenende aus, wahren immer die gegenseitige Anerkennung. So klappt es auch mit der Work-Life-Balance und dann gewinnt man aus dem selbst bestimmten Arbeiten auch wirklich viele Vorteile.

Menschen erreichen, Wünsche in den Mittelpunkt stellen, zuverlässig, fair und engagiert betreuen – das ist die Botschaft von Homberger an MitarbeiterInnen wie Kunden (links). Auch Vereine wie den Handball-Oberligisten HSV Apolda unterstützt der Familienbetrieb im Rahmen seiner sozialen Aktivitäten seit vielen Jahren.

Die Botschaft: Menschen erreichen

Alle bei Homberger wollen etwas erreichen, setzen sich für gute Arbeit und ein gutes Geschäftsklima ein, sind kompetent, freundlich und offen. Das wirkt auch auf die Kunden, die das Miteinander spüren. Solche Glaubwürdigkeit schafft Vertrauen. Wer mit Homberger zusammenarbeitet, wird zuverlässig, fair und engagiert betreut, kann mit Erfolg rechnen. Nicht ohne Grund haben sich die Inhaber schon vor Jahren dazu entschlossen, einen neuen Claim im Logo einzuführen: „Wir sind für Sie da“. Gemeint ist damit viel mehr als „fachgroßhandeln“. Die Hombergers wollen die Menschen erreichen, sehen ihre Wünsche und stellen sie in den Mittelpunkt. Das ist die Botschaft.

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